Kurze Worte, starke Symbole und vertraute Musik lassen die Menschen, die an Demenz erkrankt sind, am gottesdienstlichen Geschehen teilhaben. „Dies ist uns sehr wichtig“, betonte Greiner. Sie wählte ein großes, rotes Herz aus Karton als Symbol für Gottes große Liebe. Eine Liebe, die alles umfange, jeden einschließe und das Herz weiten könne. „Menschen, die an Demenz erkrankt sind, brauchen Nähe und Berührung“, stellte Schick fest. Im Evangelium stehe, dass Menschen berührt wurden. Er wisse auch, dass in der Kirche Menschen berührt wurden, die eben dies nicht wollten. Missbrauch nannte Schick klar beim Namen und er ermahnte, das Wort Gottes im Kontext zu verstehen. Das Evangelium rufe auch auf, reinen Herzens zu sein. Deshalb müsse Nähe und Berührung mit reinem Herzen gesucht und zugelassen werden. Ein jeder müsse selbst bestimmen können.