Shanghai - Eine für ihre Berichte über den Corona-Ausbruch in Wuhan bekanntgewordene Bürgerjournalistin in China ist laut Menschenrechtlern erneut zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Das teilten die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) und das Netzwerk zur Verteidigung von Menschenrechten mit. Demnach verhängte ein Gericht in Shanghai Zhang Zhan am Freitag eine Haftstrafe von vier Jahren, weil sie Streit gesucht und Aufruhr provoziert haben soll - ein Tatbestand, den Chinas Justiz gerade Aktivisten immer wieder vorwirft. Hintergrund könnte ihre weitere Unterstützung über soziale Medien für Menschenrechtsaktivisten gewesen sein.