Irgendwann war es nicht mehr zu leugnen, dass es sich um perfides Mobbing handelte. Fünf Realschüler aus dem bayerischen Nördlingen waren monatelang von einer unbekannten Person terrorisiert worden: Ihnen wurden pornografische Links aufs Handy geschickt, es Urlaubsbuchungen und Handyverträge auf ihren Namen abgeschlossen, gegen eine Schülerin gab es sogar eine anonyme Morddrohung in den sozialen Netzwerken. Der traurige Höhepunkt: In der Lokalzeitung erschien eine falsche Todesanzeige von einem der Mobbing-Opfer. Am Ende kam die Polizei dem Täter durch eben diese falsche Traueranzeige auf die Spur: Es handelte sich um einen 14-jährigen Mitschüler.