Modernes Logo Die neue Marke der „Wölfe“

Sophia Goldner
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Am Vorwerk in Selb tut sich aktuell einiges. Besonders am Eisstadion. Die Selber Wölfe stellen sich moderner auf. Nun auch mit einem neuen Logo.

Selbstbewusst, entschlossen, seriös, unaufgeregt und furchtlos blickt der neue Wolf in die Zukunft. Der Wolf ist erwachsen geworden, ohne grundlegende Wesenszüge abzulegen. Die neue Marke strahlt das aus, wofür der VER auch in Zukunft stehen will.

Vision wird zur Realität

Im Wolfsbau hat sich in den letzten zwölf Monaten einiges getan: Nachdem die Selber Wölfe den Aufstieg in die DEL2 geschafft hatten, konnten sie die Klasse erhalten. Außerdem wurde eine Spielbetriebs-GmbH gegründet, um das Risiko der Profimannschaft aus dem Verein herauszulösen. Die Lizenz für den Spielbetrieb konnte vom Verein auf die GmbH übergehen. Zudem geht die Modernisierung der altehrwürdige Netzsch-Arena immer weiter voran. Diesen Überblick gab Jürgen Golly, Geschäftsführer der Selber Wölfe.

Neues Logo

„Es ist an der Zeit, dem Wandel dieses Standortes auch ein neues Gesicht zu geben, ohne die Wölfe-DNA aufzugeben“, sagt Golly weiter. Die Zukunftsperspektive solle sich in der Marke widerspiegeln. „Aus diesem Grund haben wir unserem Wappen eine Frischzellenkur verordnet“, schreibt Medienbeauftragter Oliver Opel in der Pressemitteilung.

Auf das Wesentliche reduziert

Das alte Logo war filigran und mit sieben Farben optisch ansprechend. Doch im Einsatz oft teuer und kompliziert in der Reproduktion. So beschreibt es Thomas Sticht. Er ist Gründer von „medienimpuls“ und hat das neue Logo entworfen. „Maximal vereinfacht und mit gerade einmal vier Farben meistert das neue Logo auch digitale Anforderungen mit Leichtigkeit. Selbstbewusst steht es für die Vision eines Eishockeystandorts mit Zukunft in Selb“, erklärt Sticht. „Durch die Reduzierung können im Bereich Merchandising 6000 bis 10 000 Euro pro Jahr eingespart werden“, fährt er fort.

Ein Wolf ohne Zähne

Das neue Logo zeigt einen friedlichen Wolf, der nicht die Zähne fletscht. Doch was sagt ein Wolf ohne Zähne aus? Er kann nicht beißen. „Stimmt“, sagt Thomas Sticht. „Nur weil man die Zähne nicht sieht, muss das nicht heißen, dass der Wolf keine Zähne hat. Er zeigt sie nur nicht immerzu. Ein kluger Wolf rennt auch nicht andauernd zähnefletschend durch den Wald. Ein kluger Wolf zeigt die Zähne, wenn es sein muss. Ansonsten kontrolliert er einfach die Situation.“ Diese Selbstsicherheit und Ruhe will Sticht der Marke „Selber Wölfe“ mitgeben. Außerdem schaut der Wolf in die Zukunft: „Das steht für die Zukunftsperspektive. Leute, die nicht aus Selb kommen, sollen direkt sehen: Hier geschieht ein Meilenstein in der Geschichte des Selber Eishockeys.“

Trikots, Fanartikel und Online-Auftritt

Das neue Logo ziert in der nächsten Saison die Trikots der Profimannschaft, aber auch die des Nachwuchses. Neue Aufwärmtrikots sind eine Hommage an den Bier-Sponsor Langbräu: „Beim Aufwärmen darf man ein Lauser sein“, sagt Sticht. Er zeigt auf ein solches Trikot, auf dem markant der Schriftzug „Lauser“ zu lesen ist. Die Fanclubs der Selber Wölfe erhalten eine Fahne im neuen Look – „damit dieser auch auf die Zuschauertribüne überschwappt.“ Ebenfalls eine neue Optik haben die Internetseite und der Social-Media-Auftritt erhalten.

 

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