Motocross-WM Simon Längenfelder wieder Zweiter

Der Regnitzlosauer macht trotz eines Sturzes im zweiten Lauf 14 Punkte auf den WM-Führenden Kay de Wolf gut.

Simon Längenfelder Foto: privat

Mit seinem Ergebnis ist Simon Längenfelder (MSC Höchstädt) selbst zwar nicht ganz zufrieden gewesen, der Regnitzlosauer hat sich aber bei den beiden Läufen zur Motocross-Weltmeisterschaft in Maggiora (Italien) auf Gesamtrang zwei der MX2-Klasse verbessert. Und das, obwohl er auch etwas vom Pech verfolgt war.

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Nach langer Führung und Rang zwei im Quali-Rennen sowie ebenfalls Platz zwei im ersten Lauf lag Längenfelder auch im zweiten Rennen auf Podiumskurs. Weil der WM-Führende Kay de Wolf sowohl im Qualifikationsrennen als auch nach dem Start zum ersten Lauf gestürzt war, war dies die perfekte Gelegenheit, Punkte wettzumachen. Nach den Plätzen zehn und sieben war de Wolfs Vorsprung gegenüber Längenfelder schon von 62 auf 46 Punkte zusammengeschmolzen. Der Regnitzlosauer hatte dem Niederländer aber nicht nur 16 Punkte seines Vorsprungs abgeknabbert, sondern sich auch auf Tabellenrang zwei verbessert, denn Lucas Coenen (Belgien) stürzte und kam im ersten Lauf nur auf Platz zehn ins Ziel.

Im zweiten Lauf rangierte Längenfelder auf Platz vier hinter den Coenen-Brüdern Sacha und Lucas sowie Wildcard-Pilot Valerio Lata (Italien), er lag aber vor Liam Everts (Belgien), der das Quali-Rennen und den ersten Lauf gewonnen hatte. Das hieß, Längenfelder war bis zur Hälfte des Rennens klar auf Podiumskurs. Doch dann stürzte er in der zehnten Runde an der Auffahrt zu einem Sprung, nachdem er mit Vorder- und Hinterrad in unterschiedliche Spurrinnen eingefädelt hatte. Längenfelder setzte das Rennen auf Rang acht fort, hatte in den letzten Runden aber keine Chance, weiter nach vorne zu kommen. „Ich hatte bis zu meinem Sturz im zweiten Lauf ein gutes Wochenende“, sagte er dem Portal Speedweek.com. „Meine Starts waren gut, und ich hatte den Eindruck, dass ich eine gute Pace gefahren bin. Das Überholen war auf dieser Strecke sehr schwierig. Leider verlor ich durch den Sturz das mögliche Podium, darüber bin ich etwas enttäuscht. Wichtig ist aber, dass ich gesund bin und beim nächsten Rennen in Indonesien wieder angreifen kann.“

Kay de Wolf kam im zweiten Lauf auf Rang sechs ins Ziel, also zwei Plätze vor Längenfelder, wodurch sich der Rückstand des Regnitzlosauers wieder von 46 auf 48 Punkte erhöhte.