Münchberg Das Stadtfest soll stattfinden

Noch ist nicht klar, wie viele Menschen gleichzeitig beim Münchberger Stadtfest zusammenkommen können. Foto: Helmut Engel

Die Organisatoren hoffen, dass sich die Corona-Lage weiter entspannt. In welcher Form am 18. und 19. September gefeiert werden kann, muss sich kurzfristig entscheiden.

Münchberg - Die beiden Vorsitzenden der Werbegemeinschaft, Michael Knefel und Martin Wagner, wollen den Gedanken, dass ihr Stadtfest noch einmal ausfallen muss, einfach nicht zulassen. Ende April haben sie sich erste Gedanken gemacht. Alle seien sich damals einig gewesen: „Wir haben noch keine Not, unser beliebtes Stadtfest abzusagen.“ Wagner ist sich Anfang des Jahres sogar sicher gewesen, dass der Lockdown bis Ende März vorbei ist. Doch das kam etwas anders. „Leider ist es in die andere Richtung gegangen“, sagt er.

Nun ist es bis zum Stadtfest, das am 18. und 19. September stattfinden soll, nicht mehr lange hin. Der Organisationsdruck steigt. Alle hoffen, dass sich die Corona-Lage über den Sommer entspannt. Wagner vermutet: „Eine Woche vor der Bundestagswahl wird die Politik alles öffnen und zulassen, was möglich ist.“ Ob es wirklicht so kommt, steht in den Sternen.

So oder so rechnen die Organisatoren mit gewissen Auflagen. Aktuell wären 250 Besucher zugelassen, doch Michael Knefel rechnet bis September mit weiteren Lockerungen was das angeht, eventuell auch bei den Abstandsregeln oder der Maskenpflicht. „Dass die dann geltenden Regeln eingehalten werden, dafür ist jeder Verein in seinem Bereich verantwortlich“, sagt Knefel, dem die Vereine ganz besonders am Herzen liegen würden. „Wir wollen ihnen eine Plattform geben, wo sie sich wieder den Besuchern präsentieren und eventuell neue Mitglieder gewinnen können, um die Verluste während der Corona-Pandemie auszugleichen.“

Ganz entscheidend sei für Wagner die letzte Augustwoche. Dann müsse man sich klar darüber sein, welche Möglichkeiten man hat. „Auf jeden Fall wird am Pocksplatz eine Veranstaltung stattfinden.“ Auch mit den Firanten könnten die Organisationen kurzfristig planen. „Wir haben hier eine Stammbesetzung, da lässt sich schnell etwas realisieren“, sagt Knefel.

 

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