Münchberg - Einmal, lang ist es her, hat er Aufsehen erregt, und der Besucher seiner Ausstellung wird nun, bevor er diese betritt, durch Bilder und Texte daran erinnert. 1990 war's, in der Hofer Altstadt anlässlich des Festivals "Sommerkultur", da baute Helmuth Scholz ein "befristetes Denkmal" mit Mauer, Baum und Kette auf, das viele als Ärgernis empfanden und bei manchen die Frage aufwarf, ob es sich um Kunst handle oder um "Quatsch". Ansonsten aber fühlt sich der 1951 in Oberkotzau geborene Scholz in der Abgeschiedenheit eines Dorfidylls wohl. In Mühldorf, das zu Schauenstein gehört, ist er als freischaffender Künstler zu Hause. "Ich denke in Bildern", sagt er, "und ich male, wie und was ich will."