Die Zukunftsvision
Anna Dziwetzki, Direktorin des Porzellanikons, begann die Vorstellung der Museen mit einem Dank an den Gründer der Einrichtung (1982 in Hohenberg, 1996 in Selb-Plößberg), Wilhelm Siemen. Partnerschaften mit Museen in der EU und in Asien hätten dem Porzellanikon dann zu einem exzellenten Ruf verholfen. „Während der pandemiebedingten Schließung haben wir an einer Vision gearbeitet“, beschrieb Dziwetzki die Zukunftspläne des Porzellanikons. Unter der Überschrift „Emotionen, Traditionen, Innovationen“ soll etwa in Hohenberg bis 2030 ein „Museum für alle“ verwirklicht werden, das sich besucherfreundlich, barrierefrei und inklusiv darstellen möchte. Ausführlich beschrieb Dziwetzki die aktuellen Sonderausstellungen „More than bricks“ über Architekturkeramik in Selb-Plößberg und „Unikate erzählen – künstlerisches Meissen 1970 – 2010“ in Hohenberg. Zum 40. Jubiläum des Museums in Hohenberg lud sie zu einem Markt mit zeitgenössischem Porzellan am 23. und 24. Juni ein. Am 13. August erinnern Musik der 80er-Jahre und bunte Cocktails an diese Epoche, und am 14. August findet das Museumsfest im Garten der ehemaligen Direktorenvilla statt.