Der Experte erklärt: "Wenn sich Autoantikörper nachweisen lassen, und das ist bei der Mehrzahl aller Patientinnen und Patienten so, kann man eine Therapie etablieren, die sich gegen diese Autoantikörper richtet, und kann damit auch über längere Zeiträume, sprich über einige Monate, eine weitgehende Symptomfreiheit herbeiführen."
Durch die Autoantikörper werde zu wenig von einem reizhemmenden Überträgerstoff produziert. So könnten die Muskelverkrampfungen entstehen. Man gehe davon aus, dass Autoantikörper beim Stiff-Person-Syndrom wahrscheinlich immer eine Rolle spielen, auch wenn man nicht bei allen Patienten die genauen Antikörper kenne.
Typischerweise gebe es eine Therapie auf drei Ebenen. "Es erfolgt eine symptomorientierte medikamentöse Therapie gegen die Muskelverkrampfungen. Es erfolgt die autoantikörperorientierte Therapie mit Immuntherapeutika, und man beschäftigt sich mit der betroffenen Person und versucht typische Auslösemechanismen zu identifizieren und Strategien dagegen zu entwickeln, damit es möglichst nicht mehr zu den Symptomen kommt."
Frankokanadierin in Frankreich Riesenstar
Dass das Bühnen-Comeback nun in Frankreich verkündet wird, ist kein Zufall. Zwar ist sie mit mehr als 200 Millionen verkauften Alben weltweit international ein Star. Doch Dion, die aus dem französischsprachigen Teil Kanadas stammt, wird in Frankreich geradezu verehrt. Neben ihren englischsprachigen Welthits sind es hier vor allem französischsprachige Lieder wie "Pour Que Tu M'Aimes Encore" oder "J'Irai Où Tu Iras", für die sie gefeiert wird.
Mit einer Lichtshow mitten am Eiffelturm, dem Ort, an dem Dion bei der Olympia-Eröffnung alle mit einem ersten emotionalen Auftritt seit Jahren überraschte, beginnt nun ihr Weg zurück auf die Bühne. Spektakulärer könnte ein Konzert-Comeback kaum anfangen.