Zahllose Memes und Parodien verbreiteten sich, in Videos wird der charakteristisch mit Kopfstimme gesungene Refrain etwa abgewandelt zu "Arbeitszeitbetruuuuug" oder "Es ist warm genuuuuug". Kürzlich hat Kitschkrieg einen Remix des Songs mit Blumengarten und dem britischen Rapper Skepta veröffentlicht.
"Gut genug" wäre also auch ein naheliegender Kandidat gewesen, den viele als Sommerhit erwartet hätten. Wieso hat er nicht den Titel mit nach Hause genommen? Dem Song dürfte im Vergleich zu "Dai Dai" letztlich wohl die Puste ausgegangen sein. GfK Entertainment teilt auf Nachfrage mit, der WM-Song sei im Hochsommer an die Chartspitze geschossen, dürfte diese Woche zum sechsten Mal am Stück die Offiziellen Deutschen Charts anführen und sei auch im Radio die Nummer 1.
Charts-Ermittler: Latin-House-Richtung momentan beliebt
"Dai Dai" habe sich binnen kürzester Zeit zu einem "weltweiten Mega-Erfolg" entwickelt, heißt es in der Mitteilung über den Sommerhit. Neben Deutschland habe der Song auch in vielen weiteren Ländern die Chartspitze erreicht, darunter aktuell in Österreich und der Schweiz.
Shakira und Burna Boy hätten den Musiksommer 2026 geprägt "wie kaum ein anderer Act". Generell sei den Charts-Ermittlern aufgefallen, dass die Latin-House-Richtung beliebt sei. Aktuell seien viele weitere, durch Afro-Sounds geprägte Titel in der Top 100, zum Beispiel "Jamaican (Bam Bam)" von Hugel und Solto.
"Dai Dai" reiht sich ein in eine Reihe vieler bekannter Sommerhits. Zu diesen gehören Lieder wie "Macarena" (1996), "Dragostea din tei" (2004), "Wake Me Up" von Avicii (2013) und "Despacito" von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee (2017).