Musikschule begeistert mit Ballett Dorothy tanzt sich in alle Herzen

Anmutig und mit viel Begeisterung überzeugten die Tänzerinnen und Tänzer das große Publikum bei der Ballett-Vorführung von „Der Zauberer von Oz“. Foto:  

Die Schülerinnen und Schüler der Tanzklassen an der Musikschule Marktredwitz zeigen „Der Zauberer von OZ“. Es ist eine Ballettvorführung mit vielen Überraschungen.

Darüber, dass sie nun endlich wieder öffentlich tanzen dürfen, haben sich am Samstag nicht nur die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Musikschule Marktredwitz gefreut, sondern vor allem ihre zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer. Eine bestens gefüllte Stadthalle war, wie Musikschulleiter Erwin Jahreiß mitteilt, der Lohn nach wochenlangen Vorbereitungen des Balletts „Der Zauberer von Oz“ nach dem Kinderbuch des US-amerikanischen Schriftstellers Lyman Frank Baum für die Eleven aus der Ballettklasse von Elaine Mayerhofer. Sie zeichnete sowohl für die Ausbildung als auch Choreografie, Musikauswahl, Kostüme und Bühnenbild verantwortlich.

Tänzerische Früherziehung

Tänzerisch erzählten die Tänzerinnen und Tänzer die Geschichte von der jungen Dorothy Gayle, die ein Sturm in das magische Land Oz trägt und die auf ihrem Rückweg nach Hause neben dem großen Zauberer von Oz und vielen anderen Bewohnern auch eine Vogelscheuche, eine Ballerina aus Blech und eine furchtsame Löwin kennenlernt; außerdem muss sie etliche Abenteuer bestehen.

Dabei überzeugten die jüngsten Mitwirkenden der „Tänzerischen Früherziehung“ in ebensolchem Maß wie die verschiedenen Tanzgruppen der „Sturmmädchen“ und „Blumenmunchkins“, der „Gießballerinas“, der „Löwen, Tiger und Bären“ oder des „Smaragdwalzers“. Bei Letzterem hatte es sich Elaine Mayerhofer nicht nehmen lassen, selbst als „Smaragdkönigin“ ihr Können unter Beweis zu stellen.

Anmut, Grazie und Talent

Herausragend gestalteten vor allem die Hauptdarsteller ihre Partien – mit Anmut und Grazie in den klassischen Bereichen, aber auch mit Talent zu modernen Tänzen wie dem „Bongo Afrikatanz“. Genannt müssen an dieser Stelle sein: Die großartige, sich in die Herzen der Zuschauer tanzende Hauptdarstellerin Leonie Haaf (Dorothy), eine liebreizende und flötenspielende Miriam Weyer (Glinda), Luci Sticht als Zauberschuhfee, die Wirbelsturmkönigin Lina Wolf, der sichtlich Luisenburg-erfahren Philipp Kastner als Vogelscheuche, die „feige Löwin“ Hanna Lottes und als „eingerostete Blechballerina“ Sarah Kaminsky. Auch das erst vierjährige „Äffchen“ Thea Liebscher meisterte seinen Einsatz zusammen mit der unglaublich biegsamen „bösen Hexe des Westens“ (Lorena Fröhlich) mit Bravour. Das stadtbekannte Schauspieler-Urtalent Thomas Meyer verlieh dem Ganzen als Erzähler und als Zauberer von Oz noch eine besondere und souveräne Note.

Für alle, die diese Aufführung nicht miterleben konnten, gibt es am Samstag, 9. Juli, um 14 Uhr im KEC einen Auszug aus dem Ballett.

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