Mythen rund um Freitag den 13. Was am Unglückstag vermieden werden sollte

Alina Lingg
Heute ist der einzige Freitag, der 13., im gesamten Jahr 2021. Foto: dpa/Patrick Pleul

Schwarze Katzen, zerbrochene Spiegel und Lotto spielen: All das und noch vieles mehr soll am Freitag, den 13., Unheil bringen. Ein Überblick über die Mythen des Unglückstags.

Stuttgart - Höchstens dreimal im Jahr fällt ein Freitag auf den 13. des Monats, mindestens jedoch einmal. Im Jahr 2021 gibt es den scheinbaren Unglückstag genau einmal: im August.

Ein Deutungsversuch für den Aberglauben rührt daher, dass die Zahl 13 und der Freitag schon einzeln als Unglückssymbole gelten. Der Ursprung des schlechten Rufs eines Freitags ist auf das Christentum zurückzuführen: Jesus wurde an einem Freitag gekreuzigt, sodass an dessen Leiden und Sterben am Karfreitag gedacht wird. Noch heute pflegen Katholiken das sogenannte Freitagsopfer. Die Zahl 13 gilt hingegen als Unglückszahl, weil sie auf die Zwölf folgt, die in einigen Kulturen sehr positiv behaftet ist. Fällt ein Freitag also auf den 13. des Monats, sei das Unglück komplett.

Doch was soll oder kann alles passieren heute am Freitag, den 13.? Hier einige Mythen, die immer wieder aufkommen.

Außerdem sollen zerbrochene Spiegel am Freitag den 13. Unglück bringen. Wer an einer bestimmten Stelle stolpert, soll zurückgehen und sie erneut überschreiten. Man sollte nicht nach schwarzen Katzen oder Raben Ausschau halten, nicht mit fremdem Löffel essen und Zigaretten nicht an Kerzen anzünden. All das verheiße Unheil.

 

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