Nach dem Aus in Rehau Junge Union kämpft für Skihütte

EIn Bild aus vergangenen Zeiten: Gery Gerspitzer an der Rehauer Skihütte Foto: Archiv

Die Skihütte auf dem Rehauer Maxplatz soll erhalten bleiben. Die Junge Union fordert die Stadt auf, tätig zu werden.

Rehau/Hof - Die Junge Union Rehau möchte das Ende der Skihütte auf dem Maxplatz nicht einfach so schlucken. In einer Stellungnahme, die die JU am Doinnerstag sendet, fordert sie die Stadt zum Handeln auf. Wie ausführlich berichtet, hat sich Hüttenwirt Stephan „Gery“ Gerspitzer umorientiert und bewirtet in der diesjährigen Vorweihnachtszeit die Skihütte am Hofer Weihnachtsmarkt, für die er den Zuschlag bekommen hat.

Die Rehauer Skihütte soll, wie Bürgermeister Michael Abraham vermeldet, in diesem Jahr gar nicht mehr zum Einsatz kommen – sie sei einfach viel zu marode. Die Junge Union hofft nun auf eine Kehrtwende. Sie betont: „ Die Skihütte ist für viele ein Stück Heimat geworden. Doch sie ist viel mehr als ein Treffpunkt für uns junge Menschen. Sie ist es, die in den letzten Jahren für einige Wochen im Jahr den Mittelpunkt des Rehauer Abendlebens darstellt.“

Ganz generell folgen die Junge Rehau und ihre Mitglieder der Argumentationskette, dass es nicht zu den Aufgaben einer Stadt gehört, für gastronomische Angebote zu sorgen. Das hatte der Rehauer Bürgermeister Abraham kürzlich klargestellt. „Vielleicht sollte man im Fall der Skihütte jedoch mit dem grundlegenden Prinzip unserer Sozialen Marktwirtschaft handeln: Wenn der Markt eine Angelegenheit alleine nicht regelt, dann sollte der Staat (oder eben die Stadt) eingreifen“, schreibt die Junge Union. Vor allem durch die geringe Anzahl reiner Schankwirtschaften in der Stadt, fehle es gerade in der Adventszeit, wenn der Andrang auf die Gastronomie durch Weihnachtsfeiern sowieso groß ist, oft an Alternativen. Daher regt die Junge Union Rehau „eindringlichst“ an, wie sie schreibt, die Möglichkeiten zum Erhalt der Skihütte sorgfältig zu prüfen. red

 

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