Nach dem Fasching „Rawetz Helau!“ auf gelungene Session

Michael Meier
Nach zwei Jahren Pause brachten die Marktredwitzer Karnevalsgesellschaften am Faschingsdienstag wieder jede Menge gute Laune in die Stadtverwaltung. Diesmal jedoch nicht im Rathaus, sondern im Treffpunkt „Makkultur“. Foto: /Michael Meier

Die Faschingsgesellschaften beschließen die närrische Zeit mit einem Besuch bei der Stadtspitze. Mit den vergangenen Wochen sind alle hochzufrieden.

 
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Dass der Amts- und Dienstweg nicht immer ernst sein muss und Kommunalpolitik auch humorvoll sein darf, beweisen die Marktredwitzer Faschingsgesellschaften traditionell am Faschingsdienstag. Nach zwei Jahren Pause besuchten sie gestern wieder die Stadtverwaltung samt Stadtoberhaupt, diesmal in persona von Bürgermeister Horst Geißel. Allerdings fand der Termin nicht wie früher im Rathaus, sondern im Treffpunkt „Makkultur“ statt.

Turniere der Garden

„Die Leute wollen endlich mal wieder Spaß haben, und das habt Ihr alle mit dem Rawetzer Narrenzug perfekt gemeistert“, lautete Geißels Resümee der zu Ende gehenden Session. Er betonte, dass der Fasching jedoch nicht am Aschermittwoch ende: „Dann geht es mit den Turnieren der Garden und Akteure der Karnevalsgesellschaften weiter. Und Marktredwitz wird hier weit über die Stadtgrenzen hinaus würdig vertreten.“

Das Rawetzer Prinzenpaar Martin und Daniela Kappauf bestätigte Horst Geißels Eindruck: „Die Leute reißen sich richtig um uns und haben Lust auf Fasching, das hat uns sehr gut gefallen.“ Zu ihrem Gefolge gehörten eine Abordnung des Elferrates nebst Präsident Benjamin Schenk und Martin Kollaschinski von der Turnerschaft Marktredwitz-Dörflas. Tanzmariechen Julietta Gerdt zeigte den Anwesenden ihren aktuellen Tanz.

Schlafanzug im Rathaus

Die Faschingsgesellschaft Narhalla Rot-Weiß war vertreten durch Präsidentin Andrea Müller sowie ihren Elferratskolleginnen und -kollegen. Auch sie waren voll des Lobes für die diesjährige Session in der Großen Kreisstadt.

Matthias Fischer und Peter Pöhlmann von den Rawetzer Fastnachtsfreunden hatten ihr Team sowie die Büttenrednerinnen Iris Gradl und Petra Pöhlmann dabei. Die beiden hatten eine humorvolle Ansprache zum Thema Energiesparen vorbereitet. Unter anderem forderten sie darin eine „Frottee-Schlafanzug-Tragepflicht“ im Marktredwitzer Rathaus. Und wenn es nach ihnen ginge, sollte auch im Makbad der neue Trend Eisbaden Einzug halten: „Wenn alle fröhlich im Eis sitzen, warum müssen die Schwimmer im Hallenbad dann im warmen Wasser schwitzen?“, lautete ihre Frage.

Orden und Küsschen

Hannes Müssel, der Vorsitzende des Fördervereins Rawetzer Narrenzug, dankte allen Unterstützern, die zum Gelingen des sehr erfolgreichen Faschingszuges beigetragen hatten.

Nadine Reber, Petra Reithmeier und Horst Geißel wurden von den Narren schließlich noch mit Orden und Küsschen bedacht. Gut gelaunt und mit einem Gläschen Sekt bedacht, ging schließlich am späten Vormittag ein Arbeitstag der besonderen Art zu Ende.

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