Nach neun Tagen Vermisster aus Münchberg tot aufgefunden

Nach Tagen intensiver Suche herrscht Gewissheit: Der vermisste Münchberger ist tot. Die Kriminalpolizei Hof untersucht nun die Todesumstände.

Nach dem Fund widerruft die Polizei ihre Öffentlichkeitsfahndung. Foto: Archiv

Der seit über einer Woche vermisste Mann aus Münchberg ist tot. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilt, wurde die Leiche des 60-Jährigen am gestrigen Montagvormittag am südlichen Ortsrand von Münchberg gefunden. Laut der Mitteilung hat ein Polizeihund den Mann bei einem Sucheinsatz aufgespürt. Auf Nachfrage präzisiert die Polizei, dass es sich beim Fundort um den Bereich des Käsbachs handelt – ein Nebenbach der Pulschnitz.

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Die Hofer Kriminalpolizei untersucht nun die Todesumstände, heißt es in der Mitteilung. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalbeamten liegen aber keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor.

Der Münchberger hatte am Samstag, 20. Juni, nachmittags seine Wohnung verlassen. Unmittelbar nach der Mitteilung über sein Verschwinden war die Suchaktion angelaufen. Tags darauf waren dann insgesamt 75 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, DLRG, Bergwacht und BRK an der Suche beteiligt. Der Suchradius wurde am Montag vor einer Woche noch einmal ausgeweitet. Im Einsatz waren Hubschrauber und Suchhunde. Ein Polizeihund war es nun, der den Toten aufgefunden hat.

Die zuvor laufende Öffentlichkeitsfahndung wurde inzwischen widerrufen.