Anwalt Kuhlmann will die erste Klage schon nächste Woche beim Landgericht Essen einreichen. Fachleute erwarten, dass die Bank sich angesichts des hohen Millionenschadens juristisch energisch zur Wehr setzt.
Prozesse könnten Jahre dauern, sagt Benecken. Er könne sich aber auch eine deutlich schnellere, außergerichtliche Einigung vorstellen, zu der sich die Anwälte beider Seiten an einen Runden Tisch setzen, sagt er.
Dagegen spricht, dass die Polizei noch lange nicht mit der Aufklärung des Sachverhalts fertig ist. Allein die Sichtung und Untersuchung der vielen Tausend von den Tätern zurückgelassenen Gegenstände aus den Schließfächern werde wohl noch Monate dauern, teilte die Polizei mit.
So könnte die Sparkasse noch lange geschlossen bleiben - und Malyars Teppichgeschäft direkt daneben weiter eine Anlaufstelle für geschädigte Bank-Kunden bleiben, die viel Geld verloren haben. "Viele kommen hier vorbei, ältere Damen weinen", erzählt der Gelsenkirchener.