Nach Umfrage Rehau rüstet Spielplätze auf

  Foto: www.tom-hof.de/Thomas Neumann

Die Rehauer wünschen sich einen Wasserspielplatz – und noch mehr. Das Rathaus sieht zu, was sich wie schnell machen lässt.

Eine dreistellige Anzahl junger Rehauer hat sich an einer groß angelegten Umfrage der Stadt beteiligt: Wie berichtet, hatte das Rathaus wissen wollen, was sich die Rehauer wünschen in Sachen Spielplatz oder Treffpunkt. Meistgenannte Variante: ein Wasserspielplatz. Doch auch anderswo fragt die Stadt nun nach.

Platz 1: Wasserspielplatz

Platz 2: Pumptrack für Radfahrer

Platz 3: Bolz- und Basketballplatz

Platz 4: Spiel- und Abenteuerplatz.

So lautet das Ranking, das Bürgermeister Michael Abraham nach knapp einem Monat Abstimmungsmöglichkeiten vor sich liegen hat. „Wir hatten die Umfrage ja über alle Kanäle angeboten, aber die meisten Rückmeldungen haben wir auf den Papier-Flyern bekommen“, erklärt er. Ein großer Teil derer, die abgestimmt haben, dürften Schüler sein: Auf den Umfragezetteln wurde auch das Alter der Teilnehmer abgefragt. Vergangene Woche hat der Rehauer Jugendstadtrat die Umfrageergebnisse vorgelegt bekommen und diskutiert. Nun stehen zwei verschiedene Schritte an.

Der eine betrifft den Wasserspielplatz: „Da hat sicher jeder von uns ein anderes Bild im Kopf – hier müssen wir nun erst einmal herausfinden, was es alles gibt und was wir möchten“, erklärt Abraham. So habe man im Jugendstadtrat vereinbart, Erkundigungen einzuholen und sich ein Bild von derartigen Anlagen anderswo zu machen. „Da ist ja von der einfachen Handpumpe im Sandkasten bis zu einer richtigen Wasserlandschaft alles möglich“, sagt Abraham. Wenn man wisse, in welche Richtung es gehen solle, könnte man das Thema weiterbearbeiten – das hieße: im Sommer in den Stadtrat, im Herbst in den Haushaltsentwurf fürs nächste Jahr, anschließend in Richtung konkrete Planung und Vergabe. „Wobei wir schon erst einmal sehen müssen, wie schnell sich so etwas machen lässt – ich denke da durchaus an einen Zeitraum von fünf oder sechs Jahren“, betont der Rathauschef. Anderes könnte schneller gehen.

Man mache nun erneut eine Bestandsaufnahme der bestehenden Spielplätze, um zu sehen, was man wo verbessern kann. Im Stadtrat gebe es bereits eine konkrete Idee zu einem Spiel- und Abenteuerplatz, die werde man nun behandeln: Da könnte sogar bald etwas Neues entstehen. Auch an die Frage, wie man die bestehenden Ballsportplätze ertüchtigen könne, gehe man nun heran. Wo er zurückhaltender sei, ist das Thema Pumptrack: Etwas derartiges könne richtig teuer werden, zudem gebe es bereits einen in Selb und bald einen in Hof – da könnte man sich eher über eine regelmäßige Shuttleverbindung nach Rehau Gedanken machen.

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