Erst einen Schritt zurückmachen, um dadurch später zwei nach vornezukommen. Es ist eine abgedroschene Phrase – und eine, die Max Voigt in seinem persönlichen Fall überhaupt nicht teilt. Ende letzte Woche machte der Bundesligist VfB Stuttgart öffentlich, dass der 18-Jährige von RB Leipzig zu den Schwaben wechselt. Der gebürtige Hofer soll in der Reserve, aktuell Tabellensiebter der Regionalliga Südwest, Fuß fassen und sich dort weiterentwickeln. Für manche ein Rückschritt, spielte Voigt doch mit den Sachsen bisher in der A-Junioren-Bundesliga und der Uefa Youth League, quasi der Champions League der Talente. „Ich sehe das anders“, entgegnet der rechte Außenbahnspieler entschieden, „für mich ist das eine Topchance“.