Nationalmannschaft Gündogans großer Moment: Vom WM-Fanfest 2006 zum EM-Kapitän

Deutschlands Ilkay Gündogan in Aktion. Foto: Christian Charisius/dpa

Beim WM-Sommermärchen 2006 stand Ilkay Gündogan als junger Fan vor den großen Leinwänden und schaute Deutschland-Spiele. 18 Jahre später ist er EM-Kapitän, «eine unfassbare Ehre».

 
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München - Vom jugendlichen WM-Fan 2006 zum speziellen EM-Protagonisten 2024: Für Ilkay Gündogan wird es einer der größten Momente in seinem Fußballer-Leben sein, die Nationalmannschaft am Freitagabend beim Eröffnungsspiel der Heim-Europameisterschaft gegen Schottland als Kapitän in die ausverkaufte Münchner Arena zu führen. "Das bedeutet mir natürlich unfassbar viel", sagte der 33 Jahre alte Profi des FC Barcelona.

Es sei aber nicht nur "ein Riesenprivileg", das Team des Gastgebers anzuführen. Sondern einfach als Spieler dabei zu sein in der Mannschaft und in der besonderen Atmosphäre, "mit den Kollegen im eigenen Land dieses Turnier spielen zu dürfen. Das ist eine Möglichkeit, die man nicht so einfach in der Karriere bekommt", sagte Gündogan.

Für den 77-maligen Nationalspieler schließt sich 18 Jahre nach der WM in Deutschland ein Kreis. "Ich war 2006 als Jugendlicher auch auf den großen Fanfesten vor den großen Leinwänden und habe das extrem genossen", erzählte Gündogan vor dem EM-Auftakt: "Und jetzt selbst ein Teil dieser Mannschaft zu sein, dieses Landes und das deutsche Volk auch mit Stolz vertreten zu dürfen, ist eine unfassbare Ehre. Darauf freue ich mich extrem."

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