Hochwasserschutz und Bodenschutz gehören zusammen. Deshalb meldet sich die Gemeinde Trogen beim Projekt „boden:ständig“ an, einem speziellen Förderprogramm. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Die Kommune erhofft sich Geld für Maßnahmen, um den Hochwasserschutz zu verbessern. „Wir erleben ja, dass Starkregenereignisse zugenommen haben – und damit die Gefahr von Überschwemmungen“, sagte Bürgermeisterin Ramona Rittweg (FWG) als sie „boden:ständig“ vorstellte. „Ich erinnere nur an 2021, wo das hintere Dorf unter Wasser stand, vor allem der Bereich der Bachstraße und das Areal derer von Feilitzsch sowie der Bereich des Neubaugebietes.“ Der alte Gemeinderat habe das Thema mehrmals behandelt und mit einem Hochwasserschutzkonzept geliebäugelt. Dazu sei es nicht gekommen, weil es laut Rittweg zu teuer geworden wäre: Es hätte mehrere 10.000 Euro gekostet.
Neue Initiative So kämpft Trogen gegen Hochwasser
Uwe Faerber 15.06.2026 - 12:00 Uhr