Der Bierabsatz in Bayern ist im vergangenen Jahr um gut 800.000 Hektoliter auf knapp 17,13 Millionen gesunken (minus 4,5 Prozent). Der Rückgang war damit größer als in den Corona-Jahren. Man habe das „mit Abstand niedrigste Niveau seit den schlimmsten Nachkriegsjahren“ erreicht, ordnete der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes (BBB), Lothar Ebbertz, die Zahlen ein. Mit bundesweit durchschnittlich 88,7 Litern Bier hat der Jahresverbrauch pro Kopf einen Tiefststand erreicht. Auch der anhaltende Boom bei alkoholfreien Bieren, der in Bayern um weitere 11,5 Prozent auf 2,5 Millionen Hektoliter stieg, konnte die Verluste nicht ausgleichen.
Bierkrise - erschreckende Zahlen Brauereien in Nöten - Branche kämpft ums Überleben
Jürgen Umlauft, Thomas Scharnagl 05.02.2026 - 17:00 Uhr