Gut Ding will Weile haben. Diesem Sprichwort wird Sven Gerike zum Wochenstart viel abgewinnen können. Nach dem wochenlangen Kontingentspieler-Casting ist die Führungsriege der Selber Wölfe um ihren Geschäftsführer endlich mit einem Neuzugang belohnt worden. „Wir sind froh, dass wir auch mal was zum Abschluss bringen konnten, nachdem viele Sachen im Raum standen und wir wochenlang Verhandlungen geführt haben“, zeigte sich der Wölfe-Boss wenige Stunden nach Bekanntgabe der Verpflichtung von Ryan Smith ein Stück weit erleichtert. Besonders wichtig war es Gerike, zu betonen, dass es nicht aus finanziellen Beweggründen zu Verzögerungen bei der Spielerakquise gekommen sei. „Wir hatten mehrmals schon die genaue Summe verhandelt, den Vertragsentwurf zugeschickt und dann keine Antwort mehr vom Spieler oder Agenten erhalten“, so der gebürtige Berliner. Später habe sich dann herausgestellt, dass die Transferziele für teils weit weniger Geld woandershin gewechselt sind. „Es ist ein Kampf auf dem europäischen Markt und wir sind nicht die einzigen, die suchen oder gesucht haben“, so Gerike, der überzeugt ist, in Smith den „richtigen Mann“ gefunden zu haben.