21 Tafeln mit Fotos, Patientenakten und begleitenden Infos sind es, die keinen unberührt lassen können. Gezeigt werden Lebensbilder von zehn Menschen jüdischen Glaubens, die Opfer der NS-Krankenmorde in der Heil- und Pflegeanstalt Kutzenberg geworden sind. In Kutzenberg - heute Teil des Bezirksklinikums Obermain in Ebensfeld/Landkreis Lichtenfels - wurden zwischen September 1940 und Juni 1941 über 446 Kranke und Behinderte im Rahmen der „Aktion T 4“ ermordet.