Oberkotzau Fitness-Station für junge Leute im Summa-Park

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  Foto: dpa/Marijan Murat

Die UWO hat beantragt, eine Calisthenics-Station aufzustellen. Die Räte im Bauausschuss stimmen zu.

Oberkotzau - Sportliche Leute können künftig im Summa-Park an Turngeräten etwas für ihre Fitness tun. Die UWO hat beantragt, eine Calisthenics-Station aufzustellen, und der Bauausschuss hat zugestimmt. „Calisthenics“ ist, wie die UWO in ihrem Antrag erklärte, ein Überbegriff für verschiedene „Eigengewichtsübungen“, auch bekannt als „Street Workout“. (Gemeinderat Erich Pöhlmann wies darauf hin, dass viele Bürger mit dem Begriff „Calisthenics“ nichts anfangen können.) Die Stationen bestehen aus Stahlgerüsten beispielsweise mit Barren, Reck und Sprossen.

Möglich wäre eine finanzielle Förderung durch das Leader-Programm, argumentierte die UWO. Wenn die Förderung greife, sei mit einem Eigenanteil für die Gemeinde von zehn bis 20 Prozent zu rechnen, sagte Gemeinderat Johannes Schnabel. Vorstellbar sei auch eine Finanzierung über Crowdfunding.

Im Summa-Park stünden bereits Fitnessgeräte für die mittlere und ältere Generationen, erklärte die UWO, auch einen Kinderspielplatz gibt es. Die Calisthenics-Station sei eine Ergänzung für Jugendliche und junge Erwachsene.

Im Bauausschuss stieß der Vorschlag auf allgemeine Zustimmung. Bürgermeister Stefan Breuer wies darauf hin, dass auch die geplante Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes ins „Leader-Programm“ aufgenommen werden könnte; denkbar wäre also ein gemeinsamer Förderantrag für beide Vorhaben.

Alexander Vogel vom Bauamt stellte mehrere Varianten vor, die je nach Ausstattung 13 000 bis über 30 000 Euro kosten. Nach dem Baukastenprinzip könnte man auch Teile hinzufügen, die für Behinderte geeignet sind. Stefan Büchel von der CSU wies darauf hin, dass bei der Auswahl der Geräte auf jeden Fall die Jugend mit ins Boot geholt werden müsse. Der Bürgermeister meinte, etwa 25 000 Euro sollten investiert werden, „dann haben wir was G’scheits“.

Der Ausschuss beschloss, dass Projekt weiter zu verfolgen; die Verwaltung soll sich um die Förderung kümmern. Das Jugendparlament, das Jugendzentrum und die großen Sportvereine werden bei der Geräteauswahl mit einbezogen.

Stefan Büchel fragte, ob es im Summa-Park auch Platz für Bolzplatz-Tore gäbe. Breuer meinte, die müsste man in der Nähe des Beachvolleyball-Platzes aufstellen; ein Bolzplatz wäre aber in seiner Größe nicht zu unterschätzen.

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