Oberkotzau - Die Jugendarbeit der Gemeinde Oberkotzau stand im Corona-Jahr 2020 unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen – einen völligen Stillstand gab es dennoch nicht, wie Peter Braun am Donnerstagabend im Ausschuss für Kultur, Jugend, Familie und Senioren berichtete. Der Jugendarbeitsleiter gab in seinem Jahresbericht 2020 die Durchhalteparole aus: „Wir wollen uns nicht irre machen lassen und in vollem Umfang da sein, wenn’s wieder so weit ist.“ Auf die Jugendarbeit in Nach-Corona-Zeiten blickt er jedoch mit Bedenken. Die Frage ist, ob die Jugendlichen nach der langen Unterbrechung wieder wie gewohnt dabei sein werden. Braun: „Ich hoffe auf eine gewisse Beständigkeit.“ Wenig sei zurzeit von der Jugendarbeit der Vereine zu hören. „Es ist schwer, Berührungspunkte zu finden. Dabei ist es ratsam, Kontakte zu halten.“