Es ist Dezember 1949, als eine Handvoll Männer sich zum illegalen Handeln entscheiden. Die Wunsiedler und Tröstauer bereiten alles für den Bau eines Flugzeuges vor. Und dies, obwohl laut der Proklamation des Kontrollrates der Alliierten „die Herstellung, der Besitz, die Unterhaltung oder der Betrieb aller Art oder irgendwelcher Bestandteile davon“ streng verboten sind. Im Extremfall droht eine lebenslange Freiheitsstrafe. Aber das hält sie nicht ab. Nachdem sie das Holz beschafft und alle Teile beisammen haben, schreiten die Flugzeugbauer in einem Schuppen in Schönbrunn heimlich zur Tat. Endlich, im Sommer 1950 beginnen sie mit ihrem Projekt, dem Bau eines doppelsitzigen Segelflugzeug GÖ4 – ein bekanntes Vorkriegsmodell.
Offene Türen am Flugplatz Flugzeugliebe unter höchster Gefahr
Matthias Bäumler 13.09.2025 - 15:00 Uhr