Ein bisschen mehr vom so hochgepriesenen olympischen Feeling hätte sich Lukas Pecher neben einer Einzelmedaille für sein Team schon gewünscht. „Ich habe Olympia vor Ort zuvor noch nie erlebt, aber die Sportstätten in Italien liegen leider sehr weit verstreut“, sagt der 33-jährige Mannschaftsarzt der deutschen Nordischen Kombinierer mit Bedauern, auch weil er es anders gewöhnt sei – „von den Weltmeisterschaften“, wie er berichtet. Aber immerhin zeigte sich beim Gespräch am Montag der bislang eher wolkenverhangene Himmel im tiefen Blau („Genauso, wie ich mir Italien vorstelle.“). Und so steigt die Stimmung bei Pecher – trotz der großen Distanzen.