Ortstermin Straßenbau bei Stammbach kommt flott voran

Reinhardt Schmalz
Baustellentermin mit (von links) Bürgermeister Karl Philipp Ehrler, Markus Albrecht, Geschäftsführer des Ingenieurbüros IVS, Robert Mergner, Bauleiter der Firma Rädlinger, René Liebold von der Firma Rädlinger; Stefan Heinold, Gemeinderat aus Weickenreuth, Edwin Schuberth, Bauüberwachung bei der Firma IVS, und Stefan Vogel vom Bauhof in Stammbach. Foto: /Schmalz

Die neue Gemeindeverbindungsstraße nach Weickenreuth soll im Herbst fertig sein. Die angespannte Lage auf dem Baumarkt erschwert allerdings die Planungen.

Der erste Asphalt ist schon eingebaut. Der Neubau der Stammbacher Gemeindeverbindungsstraße nach Weickenreuth macht rasche Fortschritte. Sie zweigt von der Kreisstraße HO 35 von Stammbach nach Förstenreuth ab und hat eine Länge von etwa zwei Kilometern. Die Kreisstraße erhält an dieser Stelle eine zusätzliche Abbiegespur.

Nach zweijähriger Planung starteten erst im April die Bauarbeiten. „Im Herbst wollen wir fertig sein“, sagt Markus Albrecht, Geschäftsführer des Ingenieurbüros IVS aus Kronach. Angesichts eines Großaufgebotes an Maschinen und Mitarbeitern der Firma Rädlinger aus Selbitz erscheint das nicht unmöglich.

6000 Kubikmeter Erde wurden bereits bewegt, Steigungen abgemildert und die Trasse auf 5,50 Meter verbreitert. Allerdings arbeite man derzeit generell in einer angespannten Situation was Lieferzeiten, Preise und Personal betreffe. Die Planungssicherheit werde dadurch deutlich beeinträchtigt.

Bürgermeister Karl Philipp Ehrler zeigte sich sehr zufrieden mit dem Baufortschritt. Auch der Grunderwerb sei problemlos verlaufen. Ehrler dankte den vormaligen Eigentümern für ihre Bereitschaft, die nötigen Flächen abzutreten. Zum geschätzten Kostenvolumen von etwa 1,5 Million Euro erhalte Stammbach die höchstmögliche staatliche Förderung von 90 Prozent auf alle förderfähigen Kosten. Damit sei der Bau auch finanziell zu stemmen.

 

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