Von Melitta Burger
Fünf Mal am Tag muss die Kulmbacher Diakonie Menschen in einer verzweifelten Lage eine Absage erteilen. Nein sagen zu müssen, wenn ein alter Mensch dringend einen Pflegeplatz oder wenigstens einen ambulanten Pflegedienst braucht, sagt Geschäftsführer Karl-Heinz Kuch, schmerze auch ihn und sein gesamtes Team. Doch der Diakonie, ebenso wie anderen Wohlfahrtsverbänden und auch privaten Heimbetreibern und Pflegediensten bleibe keine Alternative. Immer wieder komme es vor, dass Betten frei sind und trotz vieler Anfragen nicht belegt werden können, weil es an Personal fehlt.