Manchmal sind es die kleinen Dinge, die am Ende groß werden: ein Besuch in der Eisdiele, ein gemeinsamer Einkauf, ein Spiel, ein paar ruhige Minuten auf der Terrasse. Im Hospiz Naila hat Marcus Herrmann seit dem 1. September genau dafür Zeit. Er ist dort als sogenannter „Weggefährte“ angestellt – eine Aufgabe, die er weniger als Beruf versteht denn als Berufung.