Die Selber Wölfe haben beim Debüt ihres neuen Trainers Ryan Foster bei DEL2-Topteam ESV Kaufbeuren deutlich mit 2:5 verloren. Der Waßmiller-Nachfolger sah, wie er auf der anschließenden Pressekonferenz sagte, „zwar viel Positives, aber auch Undiszipliniertheiten“. Generell brauche es Zeit, seine Änderungen zu verinnerlichen. Auffällig war das extrem aggressive Forechecking seiner Spieler, das die Wölfe mitunter auch in Bredouille brachte. Im Allgäu half auch die lautstarke Unterstützung von schätzungsweise 500 Selber Fans am Ende nichts, die in einem Konvoi aus sechs Bussen die vierstündige Fahrt zum Auswärtsspiel antraten. Wurden zunächst die Wölfe-Fans vom heimischen Stadionsprecher noch freundlich begrüßt – er zelebrierte im Wechsel mit dem Gästeanhang auch die Selber Aufstellung – ging es später auf dem Eis weitaus unfairer zu.