Zu der eingegangenen Strafanzeige, über die „Spiegel Online“ zuvor berichtete, und wie der Vorwurf lautet, will sich die Staatsanwaltschaft Potsdam bislang auf Nachfrage nicht äußern. Das Museum bezeichnete den juristischen Schritt als Versuch, „uns und den Künstler einzuschüchtern“.
Oberbürgermeisterin schaltet sich ein
Jetzt will sich die Oberbürgermeisterin der Stadt, Noosha Aubel (parteilos), vermittelnd einschalten. „Klären lässt sich das nur im Dialog“, sagte sie. „Es ist das eine, eine Ausstellung nach wissenschaftlichen Maßstäben zu kuratieren - das ist geschehen. Doch vor dem Hintergrund des Terroranschlags in Sydney bleibt bei der jüdischen Gemeinde ein ungutes Gefühl. Ich finde, auch das muss man ernst nehmen.“ Zu einem „Dialog auf Augenhöhe“ sei das Museum und der Künstler bereit, sagte Museums-Geschäftsführer Blénessy.