Preise steigen am See Corona macht Baden in Trebgast teurer

Dieter Hübner
Aktuell ist nicht die Zeit zum Baden im Trebgaster See, sondern um die kommende Saison zu besprechen. Dann wird das Baden dort teurer. Foto: Fölsche/Archiv

Der Badesee in Trebgast gehört zu beliebtesten der Region. Gestiegene Kosten aufgrund corona-bedingter Auflagen veranlassen die Gemeinde nun dazu, die Eintrittspreise in der kommenden Saison zu erhöhen.

Trebgast - Zum 31. Dezember 2021 hat Stefanie Diersch (SPD/WG) aus privaten Gründen ihren Rücktritt als Gemeinderätin erklärt. Bürgermeister Herwig Neumann (CSU-NWG) würdigte bereits in der Dezembersitzung ihre vor allem im Jugend- und Seniorenbereich geleistete Arbeit. Als Listennachfolger wurde James Lutz bei der ersten Zusammenkunft des Gremiums im neuen Jahr vom Bürgermeister als neuer Gemeinderat vereidigt. Weitere Themen der jüngsten Sitzung waren:

Badesee: Gestiegene Kosten aufgrund von Corona-bedingten Auflagen veranlassen die Gemeinde dazu, ab der Badesaison 2022 die Eintrittspreise für den Badesee moderat anzupassen. „Wir wollen unseren Besuchern und Gästen auch weiterhin das Gefühl der Sicherheit geben und sie bestens versorgen“, erklärt der Bürgermeister. Die letzte allgemeine Änderung erfolgte 2007, bei der Zehner-Karte 2015. Die neuen Eintrittspreise für den Badesee Trebgast sind: Erwachsene: Einzeleintritt 3,00 Euro, Feierabendtarif 1,50 Euro, Ehrenamt 1,50 Euro, Zehner-Karte 25,00 Euro, Saisonkarte 40,00 Euro. Jugendliche (6 bis 16 Jahre): Einzeleintritt zwei Euro, Feierabendtarif und Ehrenamt je ein Euro, Zehner-Karte 12 Euro, Saisonkarte 20 Euro. Familienkarte (zwei Erwachsene plus bis zu vier Kinder): 8 Euro, Klassenkarte Jugendgruppe 1,50 Euro.

Kindergarten:Wegen enormer Mehrkosten beim Bau des Kindergartens bemüht sich die Gemeinde um eine Anpassung der Fördersumme. Unterstützung erhält die Kommune dabei auch von kirchlicher Seite. Das Kulmbacher Kirchengemeindeamt hat einen Antrag zur Beteiligung an den Mehrkosten an die Landeskirche weitergeleitet.

Sitzgruppe: Zusammen mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken legt die „Integrierte Ländliche Entwicklung Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland (ILE FMB)“ auch 2022 einen Regionalfonds auf. Damit können Kleinprojekte der Mitgliedsgemeinden mit jeweils maximal 10 000 Euro bezuschusst werden. Bürgermeister Neumann schlägt vor, die Errichtung einer Sitzgruppe um einen neu gepflanzten Baum in Lindau anzumelden. Eine vorher dort stehende alte Weide musste gefällt werden.

Notkommandanten bestellt: Corona-bedingt sollen derzeit so wenige Veranstaltungen wie möglich stattfinden. Bei der Feuerwehr Lindau können deshalb die eigentlich anfallenden Neuwahlen nicht durchgeführt werden. Der Gemeinderat beschloss, den bisherigen Kommandant Jürgen Kolb und seinen Stellvertreter Burkhardt Hartmann zu Notkommandanten zu bestellen. Die ordentlichen Wahlen sollen nachgeholt werden.

Vertagt: Der Tagesordnungspunkt „Änderung des Bebauungsplanes Sommeracker“ wurde auf Antrag von Werner Köstner auf die nächste Sitzung verschoben. Nach Ansicht Köstners gibt es dazu noch einige unklare Sachverhalte, um einen Beschluss fassen zu können.

 

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