Der Schock sitzt tief, den Autofahrer über Ostern erlebt haben. Jeden Tag haben die großen Ölkonzerne die Preise ein bisschen weiter nach oben geschraubt. Am Ostermontagmorgen mussten Dieselfahrer für einen Liter am teuersten Platz im Landkreis bereits 2,48 Euro hinblättern. 2,19 Euro wären es an der günstigsten Tankstelle, bei Heinlein in Kulmbach. Doch man beachte das Wörtchen „wäre“: Heinlein war am Ostersonntag schon weitgehend ausverkauft. Diesel alle, Super alle. Nur noch E10 gab es an den Automatenzapfsäulen. Kein Wunder: In den Tagen zuvor waren die Autofahrer Schlange gestanden an der freien Tankstelle, die in Kulmbach für ihre deutlich günstigeren Preise bekannt ist.