Mascha (Alexandra Ebert), von oben bis unten in Friedhof-Schwarz gekleidet, starrt ins Nichts. Sie scheint resigniert. „Ich bin unglücklich.“ So geht es los, und damit ist zur „Möwe“ im Theater Hof alles gesagt – oberflächlich. Der Reichtum an Unglück ist immens und hält den Blick zur Bühne fest. Wie man Leid, Gehässigkeit, Egozentrik, Ignoranz und perspektivlose Liebe in ein Stück packt, das wundersamerweise fast drei Stunden lang fesselt und unterhält, zeigen Regisseur Georg Schmiedleitner und das Ensemble.
Premiere „Die Möwe“ Langer Jubel im Theater Hof
Harald Werder 03.10.2026 - 15:31 Uhr