Harry muss diese Entwicklung schmerzen: Als 19-Jähriger ging er für sein „Gap Year“ zwischen Eton und der Militärakademie Sandhurst nach Lesotho. Dort half er beim Bau von Schulen und sah die vielen Waisenkinder, denen die Krankheit Aids die Eltern genommen hatte. Ein paar Jahre nach dieser Erfahrung gründete er Sentebale. Die Organisation, da sind sich Royalexperten einig, ist sein Baby und seinem Herzen so nahe wie sonst vielleicht nur die Invictus Games.
Der Sentebale-Knatsch ist ein weiteres PR-Desaster für die Sussexes, die in Sachen Image ohnehin zu kämpfen haben. Ihre Lifestylemarke „American Riviera Orchard“ musste Meghan nach markenrechtlichen Problemen in „As Ever“ umbenennen. Für die das Projekt flankierende Netflix-Serie „With Love, Meghan“ bekam die Herzogin eher maue Reaktionen – vor allem, weil Meghan darin einen Lifestyle propagiert, für den man viel Zeit und noch mehr Geld haben muss. Die den Sussexes in Hassliebe verbundene „Daily Mail“ lästerte, Meghan bewege sich, der realen Welt entrückt, zwischen Luxusküche und Kräutergarten wie „Marie-Antoinette von Montecito“. Netflix hat trotzdem eine zweite Staffel in Planung. Die Sussex-Show, sie geht weiter.