Probe für die Kulmbacher Bierwoche Mit einem Schlag

Beim Probeanstich für die Bierwoche präsentiert sich Kulmbachs Oberbürgermeister in guter Form. Unterdessen steigt in der Stadt die Vorfreude auf das Ereignis des Jahres.

Kulmbachs Oberbürgermeister Ingo Lehmann probt im Beisein der Brauereivorstände Markus Stodden und Mathias Keil, des Landrats Klaus Peter Söllner, sowie der Kulmbacher Büttner und weiterer Teilnehmer des Pressetermins den Anstich. Foto: Klaus Rössner

In wenigen Tagen öffnet der Bierstadl seine Tore und verspricht ein Fest der Sinne. Die Vorfreude auf die am Samstag beginnende Bierwoche liegt in der Luft. Jetzt hatte die Kulmbacher Brauerei zur offiziellen Festbierverkostung geladen und gleichzeitig über das Programm der diesjährigen Bierwoche informiert.

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Markus Stodden, Vorstandssprecher der Kulmbacher Brauerei, erklärte zur Begrüßung: „Die Bierwoche ist das Thema Nummer eins in Kulmbach“, und Oberbürgermeister Ingo Lehmann ergänzte: „Die Vorfreude ist riesig. Wir merken es überall. Die Bierfässer vor dem Rathaus stehen bereit, die Fahnen wehen an allen Ecken und Enden und die Menschen fiebern auf das Fest der Feste hin: Noch sechs Tage, noch fünf. Das ist ein wunderbares Gefühl!“

Die Festwirte:

Die vier Festwirte sind die tragenden Säulen der Bierwoche. Zum siebten Mal wird Matthias Wuschek vom „Casablanca“ mit seinem Team die Krüge in der Kulmbacher-Ecke füllen. Volker Pausch von der Traditionsgaststätte „Zum Petz“ feierte letztes Jahr seine Premiere als Festwirt im Bierstadl. Auch in diesem Jahr ist er wieder Chef in der Kapuziner-Ecke, die als Besonderheit mit dem lauschigen Biergarten auftrumpft. Nach 37 Jahren übergab das Ehepaar Glaser im Januar ihre Traditionsgaststätte „Zum Seelöwen“ an Sohn Felix und seine Lebensgefährtin Caroline Ganz. Der Familiengeschichte folgend übernimmt Felix heuer zum ersten Mal die Verantwortung in der Mönchshof-Ecke. Zum EKU-Festwirt wurde Jürgen Stübinger von der „Frankenfarm“ 2019 erstmalig berufen. Heuer wird er zum zweiten Mal dafür sorgen, dass keine Kehlen durstig bleiben.

Die Musik:

Laut Bierwochen-Organisator Michael Schmid werden heimische Musikvereine ihre Bühne bekommen. Abends geben bekannte Stimmungsbands ihre Bierstadl-Hymnen zum Besten. Die Partypower-Band Radspitz wird zum ersten Mal auf der Bierwoche spielen. Ein weiterer Höhepunkt ist der erste Bierwochen-Sonntag. Der international erfolgreiche Star-Trompeter Vlado Kumpan tritt mit seiner Band die „Kumpanen“ im Bierstadl auf . Beim „Tag der Generationen“ am Dienstag geben TV-bekannte Interpreten der volkstümlichen Schlager- und Popmusik den Ton an. So dürfen sich die Besucher heuer auf „Sigrid und Marina“ und „Trio Schneiderwirt“ freuen.

Das Bier:

Seit dem Frühjahr verfolgt Dr. Thiele mit Argusaugen den Brauprozess der Festbiere. „Was sie auszeichnet, sind handverlesene und natürliche Zutaten. Die Braumalze bekommen wir aus der fränkischen Region, das weiche Wasser kommt aus dem Fichtelgebirge und der feine Aromahopfen aus der Hallertau.“ Die vier Festbiere haben ganz unterschiedliche Charakteristika. Unser Tipp: Am besten selbst probieren ab Samstag.

Der Probeanstich:

„Auch wenn ich es schon ein paar Mal gemacht habe: Der Anstich ist jedes Jahr aufs Neue aufregend, denn so ein Fass kann ein Eigenleben entwickeln“, sagte OB Lehmann und stach bei der Probe mit einem einzigen gekonnten Schlag an.