Als LeBron Raymone James am 30. April 1984 in Akron im US-Bundesstaat Ohio das Licht der Welt erblickt, besteht der prestigeträchtige Rekord schon bald acht Monate. Im April des gleichen Jahres übertraf Kareem Abdul-Jabbar den Karrierebestwert für Punkte von Wilt Chamberlain und war fortan bester Scorer der NBA-Geschichte. Bis zum Ende seiner Laufbahn legte der für seinen nicht zu verteidigenden „Skyhook“-Wurf bekannte 2,18-Meter-Riese unzählige Körbe nach. Am Ende stand die magische Zahl von 38 387 und mit ihr ein Rekord für die Ewigkeit, so dachten viele. 39 Jahre hatte er tatsächlich Bestand. Aber Mittwochnacht verdrängte eben jener LeBron James im Spiel seiner Los Angeles Lakers gegen die Oklahoma City Thunder Abdul-Jabbar vom Thron der erfolgreichsten Punktesammler. James, der passenderweise seit jeher den Spitznamen „König“ trägt, zementierte damit seinen Anspruch auf einen anderen Titel. Den des besten Basketballspieler aller Zeiten, um den er sich seit vielen Jahren mit Michael Jordan zankt. Unsere Zeitung sprach mit zwei Basketballgrößen aus der Region: Über die Leistung von James, sein Vermächtnis und seine Kandidatur als bester Spieler aller Zeiten („Goat“).
Punktekönig LeBron James Auf einen Titel muss er weiter warten
Christian Dreßel 08.02.2023 - 17:03 Uhr