Raum Rehau Fake-Shop und Ticketbetrug beschäftigen Polizei

Symbolfoto: Polizei ermittelt bei Internetbetrug. Foto: Ole Spata/dpa

Eine Eintrittskarte für ein Zweitliga-Spiel suchte ein 29-Jähriger Ende August über Kleinanzeigen. Auf sein Gesuch meldete sich ein Unbekannter, bot ihm ein Ticket an und ließ sich 35 Euro überweisen. Auf die Karte wartet der junge Mann bislang vergeblich – auch sämtliche Versuche, den vermeintlichen Verkäufer zu erreichen, scheiterten. Recherchen ergaben, dass mit der IBAN des Verkäufers bereits mehrere gleichgelagerte Fälle gemeldet wurden.  

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Bereits Ende Juli fiel ein 24-Jähriger offensichtlich auf einen Fake-Shop herein. Er wollte eine Kletterhose bestellen und zahlte den Betrag von 66,13 Euro umgehend per Kreditkarte. Stutzig wurde er, als die Bestellbestätigung einen anderen Shopnamen sowie eine völlig andere E-Mail-Adresse enthielt. Daraufhin versuchte der 24-Jährige, seine Bestellung zu stornieren und die Zahlung rückgängig zu machen. Bislang blieb dies erfolglos.

Die Polizei appelliert daher erneut, genau zu prüfen, wo und bei wem man Waren bestellt und persönlichen Daten preisgibt. Verbraucher sollten insbesondere die Angaben im Impressum sowie die Zahlungs- und Liefermodalitäten überprüfen. Bei auffällig günstigen Preisen ist ebenfalls Vorsicht geboten. Die Verbraucherzentrale bietet zudem den sogenannten „Fakeshop-Finder“ an. Damit lässt sich überprüfen, ob es sich bei einem Online-Anbieter um einen seriösen Händler handelt.