Realschule Marktredwitz 61 Absolventen starten ins Leben

Die Gäste mit den drei Jahrgangsbesten (von links): Kreisrätin Kornelia Schaffhauser, dritte Bürgermeisterin Christine Eisa, Michael Schmidt (1,60), Jule Woitena (1,55) und Niklas Krafft (1,27) sowie Schulleiter Oliver Brandt Foto: Fichtelgebirgsrealschule

Die Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz entlässt die Abschlussklasse 2022. Neun davon haben eine Eins vor dem Komma.

61 Absolventen der Fichtelgebirgsrealschule haben 61 Luftballons in den Marktredwitzer Abendhimmel steigen lassen. Kurz zuvor hatten sie ihre Abschlusszeugnisse erhalten und waren von Realschuldirektor Oliver Brandt in ihre Zukunft entlassen worden.

„Orientierung behalten“

Wer wollte, hatte sich vor dem Beginn der Entlassfeier in der Bartholomäus-Kirche eingefunden, wo die Lehrkräfte Regina König und Michael Waldenmayer einen Gottesdienst zum Thema „Die Orientierung behalten“ gestalteten. Anschließend ging es in die Aula der Schule. Nachdem der Titel „A Million Dreams“, dargeboten von den Lehrkräften Manuela Däubner und Michael Waldenmayer, verklungen war, begrüßte Konrektorin Ursula Dollinger die Anwesenden zur ersten Entlassfeier in großem Rahmen nach zweijähriger Pandemie-Pause. Kreisrätin Kornelia Schaffhauser beglückwünschte die Absolventen zu ihrem Abschluss und bedankte sich bei den Eltern und Lehrkräften für jegliche Unterstützung, die den jungen Menschen zuteil geworden sei.

Besonder stolz

Als Vertreterin der Stadt Marktredwitz sprach dritte Bürgermeisterin Christine Eisa. Kein anderer Abschlussjahrgang habe so unter den Auswirkungen von Covid-19 gelitten, sagte sie; darum könnten die Absolventen besonders stolz auf ihre Leistungen sein.

Realschuldirektor Brandt beschrieb in seiner Rede den bisherigen Lebensweg der Absolventen. Dass etwas zu Ende geht und etwas Neues bevorsteht, sei den jungen Menschen bereits bekannt. Sie seien vom Kindergarten in die Grundschule gewechselt, von der Grundschule auf die Realschule. Immer wieder kämen Menschen in ihrem Leben an Punkte, wo sie einen neuen Weg einschlagen müssen. Als Rat gibt er seinen Schülerinnen und Schülern mit: „Egal, welchen Weg ihr gewählt habt – ohne dass ihr Augen und Ohren offen haltet und möglichst viel aufnehmt, verarbeitet und anzuwenden versucht, wird es nicht gehen; die Abgründe am Rande des Wegs drohen denen, die sie nicht bereits vorher erkannt haben, weil sie nicht mit wachen Sinnen unterwegs sind. Deshalb kann ich euch nur raten, neugierig und wach zu bleiben, alles mitzunehmen, was ihr bekommen könnt!“

Corona und Generalsanierung

Schülersprecherin und Absolventin Madita Schwintek erinnerte in ihrer Abschlussrede daran, dass ihr Jahrgang nicht nur durch Corona, sondern in besonderem Maße auch durch die Generalsanierung der Schule geprägt gewesen sei. So könne wirklich jeder stolz darauf sein, seinen Abschluss geschafft zu haben.

Nach musikalischen Beiträgen von Martin und Simon Nothhaft (Klasse 7 A) sowie Carolin Rasp (Klasse 5 A) wurden die Jahrgangsbesten geehrt. Insgesamt haben neun Absolventen eine Eins vor dem Komma stehen. Als Beste ihres Jahrgangs wurden Michael Schmidt (Klasse 10 A), Jule Woitena (Klasse 10 C) und Niklas Krafft, (Klasse 10 B) geehrt. Nach der Überreichung der Zeugnisse durch den Schulleiter und die drei Klassenleiter Richard Ehrenhofer, Michael Waldenmayer und Jürgen Kostial trafen sich sichtlich entspannte Absolventen, Eltern und Lehrkräfte zu einem kleinen Sektempfang vor der Schule, bevor schließlich 61 aufsteigende Luftballons zeigten: 61 junge Menschen starten jetzt in ihre Zukunft.

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