Es ist richtig, dass Björn Höckes Auftritte juristisch überprüft werden. Er hat es sich selbst zuzuschreiben, dass seine Reden nicht mehr als gewöhnlicher Wahlkampf durchgehen. Wer zweimal eine verbotene SA-Losung verwendet, wer ausgerechnet die Parole einer Organisation zitiert, die im Dienst eines Terrorregimes stand, das Millionen Menschen ermordete, darf sich nicht wundern, wenn seine Worte nicht als bloße „Provokation“ durchgehen.