Es läuft einfach beim Kulmainer Gerd Schönfelder wenige Tage vor der Weltmeisterschaft der Behinderten in Korea (19. 2. - 1. 3). Vier Saisonsiege, davon zwei in der Abfahrt, und ein dritter Platz bei den Weltcups im spanischen La Molina sowie im italienischen Sestriere sprechen Bände. Der 38-Jährige erzählt von einem „Supergefühl“, dass er gerade auf „meiner geliebten Olympiastrecke von 2006“ hatte, wo er damals bei den Paralympics in Turin mit vier Medaillen, davon zwei goldenen, so richtig abräumen konnte. Aktuell führt Gerd Schönfelder den Gesamt-Weltcup der alpinen Behindertensportler mit 510 Punkten vor dem Schweizer Michael Bruegger (460) und dem Franzosen Vincent Gauthier-Manuel (340) an. Für Schönfelder alles andere als ein Ruhepolster: „50 Punkte sind gar nichts“.