Mit einem anderen Thema wird Seiferth in Bayreuth auch noch konfrontiert: der Auswärtsschwäche. "Ich habe schon davon gehört", sagt der 26-Jährige. Ganz verstehen könne er es aber nicht. Er trete grundsätzlich auswärts genauso auf wie in eigener Halle. Und schon richtet der Neuzugang klare Worte an sein Team: "Wir müssen als Mannschaft einen Weg finden, die Auswärtsflaute zu beenden." Erst einmal war Medi Bayreuth in dieser Saison in der Lage, in fremder Halle einen Sieg zu feiern - beim 69:68-Erfolg in Gießen.
Bis Medi Bayreuth die Chance auf einen weiteren Auswärtssieg hat, dauert es noch etwas. Bevor es am 31. Januar zu den Fraport Skyliners geht, stehen noch zwei Heimspiele gegen die EWE Baskets Oldenburg (Samstag, 18.30 Uhr) und Phoenix Hagen (23. Januar, 18.30 Uhr) an. Im Februar warten dann "einige sehr wichtige Spiele", wie Seiferth betont, auf die Mannschaft von Michael Koch.
Am Samstagabend gegen Oldenburg wird sich Andreas Seiferth erstmals den Bayreuther Basketball-Fans präsentieren. "Ich freue mich sehr darauf. Die Oberfrankenhalle habe ich noch in guter Erinnerung", sagt er. Mit Berlin, Trier und den Artland Dragons trat er dort an. Und wenn Seiferth zurückblickt, kommt vor allem ein Gedanke in ihm hoch: "Als Spieler der Auswärtsmannschaft ist es in Bayreuth immer sehr schwer gewesen." Immerhin muss sich Seiferth darüber jetzt keine Gedanken mehr machen.
Ich bin ein Kämpfer. Wenn es sein muss, hau ich auch mal einen um. Andreas Seiferth,
deutscher Basketball-Nationalspieler