Weißenstadt - Es ist zum Haareraufen für Matthias Späthling, den Spielleiter der SpVgg Weißenstadt. Er hatte sich wohl nicht träumen lassen, dass sein "Zweitjob" als Corona-Beauftragter des Vereins so nervenaufreibend sein könnte. Schon im August musste der Tabellenführer der Fußball-Kreisklasse Fichtelgebirge rein vorsorglich für einige Tage das Mannschaftstraining und auch ein Testspiel gegen den VFC Kirchenlamitz absagen, nachdem die Freundin eines Weißenstädters Spielers mit einer Urlaubsrückkehrerin, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war, Kontakt hatte. Der Spieler wiederum hatte zu einigen Mannschaftskollegen in der Arbeit Kontakt. Ohne Folgen aber, wie sich nach dem (negativen) Test herausstellen sollte.