Regnitzlosau Was passiert im Uferweg?

Uwe Faerber
Einkaufen im Uferwegs? Wird das bald möglich sein? RegnitzlosausBürgermeister sähe es jedenfalls gerne. Foto:  

Ein Ärztehaus wird wohl nicht entstehen auf dem dortigen freien Grundstück. Doch was dann? Etwa diese Frage kam in der jüngsten Bürgerversammlung in Regnitzlosau auf.

Das Projekt „Gesundheitshaus für Regnitzlosau“ ist gestorben. Was wird nun aus dem Grundstück Uferweg 2? Danach fragte Alt-Bürgermeister Gerhardt Schiller in der Bürgerversammlung im Regnitzlosauer Vereinsheim. Bürgermeister Jürgen Schnabel (FWR) würde es nach eigenen Worten gern sehen, wenn dort ein Mehrfamilienhaus mit sechs bis acht Wohnungen entstünde. „Zwei Planungsbüros erarbeiten derzeit Vorschläge. Eventuell integrieren wir ein kleines Geschäft und auch die Sparkassenfiliale mit barrierefreiem Zugang.“ Allerdings wolle die Gemeinde nicht selbst bauen. Man brauche einen privaten Investor.

Wolfgang Zeh unterstützt die Überlegungen, im Ort einkaufen zu können. Bäckerei oder/und Lebensmittelgeschäft wären gut – im Interesse der Einwohner, die älter werden und Mobilitätsprobleme haben, fügte der Kassierer der CSU-Ortsgruppe hinzu.

Eigentlich sollte am Uferweg 2 ein Ärztehaus entstehen: Aber der ins Blick genommene Allgemeinmediziner zieht in das bisherige Sparkassengebäude – Zahnarzt und Apotheke bleiben an ihren Standorten. Das bedenkt Schnabel, wenn er über Ideen für die Ortsmitte Regnitzlosaus spricht.

Zeh brachte in der Bürgerversammlung eine ganz neue Idee für den Uferweg 2 ins Gespräch: „Wie wäre es, wenn wir den Platz in der Ortsmitte für das Wiesenfest nutzen und vielleicht in Richtung Postplatz erweitern?“, fragte er.

Bürgermeister Schnabel zeigte sich aufgeschlossen, man könne über alle Ideen diskutieren. Er zweifelt jedoch an der effektiven Nutzung des Geländes durch ein Fest, das alle zwei Jahre für vier Tage stattfindet. „Ansonsten wäre der Platz ungenutzt, oder?“

Zehs Parteikollegin Manuela Kolbe kritisierte die Parksituation auf dem Postplatz. Nicht selten parken nach ihren Angaben 50, 60 Autos auf dem Bürgersteig. „Da kommt man mit dem Kinderwagen kaum durch.“

Außerdem bemängelte sie die Beleuchtung des Sparkassen-Containers: Die „leuchtende Kugel“ auf dem Dach blendet Autofahrer auf der Kreuzung, wie sie berichtete.

Laut Bürgermeister Schnabel ist die Lampe an der Seite angebracht und hat daher eine gewisse Blendwirkung. Er kündigte diesbezüglich eine Verbesserung an. „Eine neue Straßenlaterne soll den Platz vernünftig ausleuchten – mit LED, was außerdem Energiekosten spart. Dann brauchen wir das Licht des Sparkassencontainers nicht mehr.“

 

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