Regnitzlosau Zwei Ladesäulen für Regnitzlosau

Uwe Faerber
  Foto: picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte

Der Ausbau des Ladenetzes in der Region schreitet weiter voran. Der finanzielle Eigenanteil für die Kommune ist gering.

Die Bayernwerk AG errichtet zwei Ladesäulen für Elektro-Autos im Unteren Mühlweg in Regnitzlosau. Das teilte Bürgermeister Jürgen Schnabel (Freie Wähler) in der Gemeinderatssitzung mit – und machte damit einen nicht-öffentlichen Beschluss öffentlich.

Über die Gesamtkosten machte der Bürgermeister keine Angaben. Die Anwesenden erfuhren nur, dass die Gemeinde 8000 Euro Fördergeld erhält und mehr als 9000 Euro Eigenanteil leisten muss für die Säulen und deren Betrieb. Weitere Kosten kämen auf die Gemeinde zu, um die zwei E-Parkplätze zu ertüchtigen, für das „Kabelziehen“ und Anschließen.

Die Bayernwerk AG ist eine 100-prozentige Tochter des Energie-Konzern E.ON mit Sitz in Regensburg und betreibt Verteilnetze für Strom und Gas in Bayern. Die Ausschreibung für den Bau der Ladesäulen in Regnitzlosau war gemeinsam mit dem Landratsamt erfolgt. Die Bayernwerk AG setzte sich durch, auch weil der Mutterkonzern laut Schnabel das im Unteren Mühlweg in Regnitzlosau befindliche Trafohäuschen sanieren will. „Wir erhoffen uns dadurch Synergieeffekte, sprich: Kostenersparnis.“

Und noch eine Mitteilung machte der Bürgermeister: Der Gemeinderat hat die Ausschreibung der zwei Stützmauern für die Hauptstraße 16 aufgehoben – eine wird zum Nachbargrundstück gebraucht, die andere am Ufer zum Kleppermühlbach. „Das Verfahren hat keine wirtschaftlichen Ergebnisse gebracht“, sagte der Bürgermeister – und meinte, die Angebote seien zu teuer gewesen.

Der Gemeinderat werde sich demnächst nochmals mit dem Thema befassen – allerdings wieder nichtöffentlich. ufa

 

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