Die Vorhänge für den Fitnessraum fehlen noch, die Bilder an den Wänden sind noch nicht ganz fertig gemalt, und zu den Schallplatten, die über dem Sofa an der Wand hängen, kommen vielleicht noch weitere hinzu. „Fertig“ ist ein großes Wort, beim Einrichten von Räumen genauso wie in der Jugendarbeit – und im neuen alten Rehauer Jugendzentrum wird vieles niemals fertig sein. Die vergangenen Jahre waren die Räume Ausweichquartier für Kindergartenkinder, das Jugendzentrum war derweil bekanntlich ins evangelische Gemeindehaus ausgewichen. Der Umzug zurück in die Unlitzstraße hat die vergangenen Monate in Anspruch genommen, seit einiger Zeit sind die Räume wieder zugänglich. Und gerade in den Weihnachtsferien war wirklich viel los. Dass sich die Beteiligten noch immer nicht hundertprozentig eingerichtet haben, liegt auch an der grundsätzlichen Herangehensweise in Sachen Jugendarbeit.