Rehau - "Der Himmel war ganz hell, der Wind und Sturm aber war fürchtiglich, das man den Jammer nicht grausam Beschreiben kan, den es feuerte auf einmal 10 - 15 und 20 Häuser an. Das wüdete so fürchterlich, das man Glaubet, daß Jüngste gericht ergeht." Johann Adam Wohn ist Augenzeuge, als am frühen Morgen des 6. September 1817 das Inferno in Rehau losbricht. Er ist nur einige Hundert Meter entfernt, als das Feuer dort ausbricht, wo heute der Mühlsteig und die Ludwigstraße zusammenlaufen, und in nur zweieinhalb Stunden 169 Häuser verschlingt. Die Stadt Rehau ist zum dritten und bislang letzten Mal abgebrannt. Seitdem ist in Rehau nichts mehr, wie es war.