Rehau - Es gibt Formeln, mit denen sich die Zahl der Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwäche in einer Region hochrechnen lässt. Demzufolge dürften allein in Rehau und Umgebung zirka 800 Personen mit eingeschränkter Lese- und Schreibfähigkeit leben - und das im Zeitalter der Digitalisierung. Vor einem Jahr hat deshalb Monika Appelsmeier das Projekt "Funktonaler Analphabetismus" im Mehrgenerationenhaus der Diakonie Hochfranken in Rehau ins Leben gerufen. Denn: "Lesen und Schreiben ist ein Stück Selbstständigkeit", sagt sie.