Rehau/Pilgramsreuth Tolle Tage im Schullandheim

Die Klasse 2a der Grundschule Naila war im Schullandheim in Pilgramsreuth. Die Kinder berichten von ihren Erlebnissen.

Rehau/Pilgramsreuth - Auf der Hinfahrt zum Hirschbergheim machten wir einen kurzen Zwischenstopp in Rehau im Museum am Maxplatz. Dort bekamen wir viele Informationen über die Geschichte der Stadt. Wir erfuhren, dass Rehau dreimal abgebrannt ist. Beim Wiederaufbau nach dem letzten Brand wurden die Straßen ganz gerade angeordnet. Während einer Museumsrallye mussten wir verschiedene Gegenstände suchen. Zur Hilfe hatten wir Bilder.

Danach ging es weiter ins Hirschbergheim. Als wir angekommen waren, aßen wir erst einmal zu Mittag. Am Nachmittag und am Abend machten wir noch viele lustige Spiele. Danach fielen wir erschöpft ins Bett. Es war ein toller erster Tag.

Am Mittwoch begann unser Tag schon um 6.45 Uhr mit dem Frühstück. Wir waren um 9 Uhr mit Frau Röder an der Kirche in Pilgramsreuth verabredet. Zuerst sahen wir uns das Kartoffeldenkmal vor der Kirche an. An dieser Stelle begannen die Bauern 1647 mit dem Anbau.

Danach führte uns Frau Röder in die Kirche und wir sahen uns den früheren Sitzplatz des Pfarrers an. Sie erzählte uns Geschichten über Jesus. Wir haben viel über Jesus und die Kirche erfahren. Zum Beispiel, dass die Kanzel handgeschnitzt ist. Auf dem Holz sahen wir viele Bilder aus der Jesus-Geschichte. Zum Dankeschön für die tolle Erklärung spielten wir Frau Röder ein Lied auf unseren Flöten.

Am Nachmittag besuchten wir Herrn Rödel, einen Schweinebauern. Wir durften Schweinefutter zubereiten und es auch probieren. Das hat nicht mal schlecht geschmeckt. Es besteht aus Getreide und Mineralien. Dann haben wir die Ferkel und Schweine angeschaut. Wir durften sogar Ferkel auf den Arm nehmen. Die anderen großen Schweine fütterten wir. Außerdem durften wir mit Herrn Rödel Traktor fahren. Das war unglaublich cool. Auf dem Hof leben auch noch Babykatzen und ein Hund namens Elli, den wir mit Leckerlis gefüttert haben. Wir haben uns sehr gefreut, dass die Familie Rödel uns alles gezeigt hat. Vielleicht dürfen wir das bald mal wieder machen.

Am Abend kam dann noch eine echte Autorin zu uns. Sie hieß Frau Brückle und las uns etwas aus ihrem Buch vor. Sie hatte auch jemanden mitgebracht, einen Teddybären namens Knollidor. Knollidor war die Hauptperson in ihrer Geschichte. Am Ende erfuhren wir, dass der Teddybär handgefertigt ist und es ihn nur einmal auf der ganzen Welt gibt. Wir haben wirklich viel erlebt.

Der Donnerstag startete bereits um 7 Uhr. Wir erwarteten nämlich um 8 Uhr schon Besuch: Herrn Strößner vom BRK. Er zeigte uns, wie man anderen Menschen helfen kann, wenn diese sich verletzt haben. Dabei durften wir ganz viel selbst ausprobieren. Wir haben gelernt, wie man an verschiedenen Stellen Verbände anlegt.

Passend dazu beschäftigten wir uns am Nachmittag mit Bienen. Die können ganz schön gefährlich sein, sind aber auch unglaublich nützlich. Der Imker erzählte uns nicht nur viel über die Bienen, sondern hatte uns auch welche mitgebracht. Weil männliche Bienen keinen Stachel haben, durften wir sie sogar auf die Hand nehmen. Am Ende konnten wir uns noch eine Figur aus Bienenwachs ausstechen.

Jetzt haben wir eine Erinnerung an seinen Besuch. Später bereiteten wir in Gruppen aufgeteilt alles für unsere Gespensternacht vor. Es war ein schöner Abschluss unseres Aufenthalts, denn am Freitag stand dann schon die Abreise an. Wir standen früh auf und packten unsere Koffer. Um 11 Uhr ging es mit dem Bus zurück zur Schule. Die Woche hat uns sehr viel Spaß gemacht. Hoffentlich fahren wir noch einmal ins Schullandheim.

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